Son Reis – Sefa Reis

Heute vor drei Jahren verstarb der Anführer unserer blaugelben Brüder aus dem Stadtteil Kadıköy Sefa Reis. Der Schmerz und die Trauer über diesen viel zu frühen Tod sitzt auch bei uns immer noch tief, zumal einige Gruppenmitglieder Sefa in Istanbul oder in Wuppertal persönlich kennenlernen durften.
Ruhe in Frieden, Sefa Reis!
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Bugün tam üç sene önce, Kadıköy’deki sarı lacivertli kardeşlerimizin tribün lideri Sefa Reis, hakk’ın rahmetine kavuştu.
Bu erken kaybının derin üzüntüsünü ve acısını şimdiye kadar yaşmaktayız zira bazı üyelerimizin kendisi ile İstanbul ve Wuppertal’da sahsi tanışma şansı olmuştu.
Mekanın cennet olsun, Nur içinde yat Sefa Reis!
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Retterschal und rot-blauer Raritätenmarkt

Hallo WSV- Fans,

Wie Ihr alle bereits wisst ist die Lage bei unserem Wuppertaler Sportverein mehr als ernst. Trotz diverser Meinungsverschiedenheiten mit der Vereinsführung und mit Teilen der WSV-Fans, wollen wir uns gemeinsam mit Euch an der Rettung des Wuppertaler Sportvereins beteiligen und unseren Teil dazu beitragen. Dafür fordern wir aber von der Vereinsführung vollkommene Transparenz in jeglicher Hinsicht!

Anlässlich dazu haben wir, wie Ihr den Fotos entnehmen könnt, einen Retterschal entworfen. Dieser ist bereits in Produktion gegangen, da aber jede Hilfe für den Verein so schnell wie möglich erfolgen muss, haben wir uns dazu entschieden zunächst einmal nummerierte Gutscheinkarten zu verkaufen. Zudem bitten wir Euch uns Euren Namen mitzuteilen, damit eine reibungslose Abholung der Schals gewährleistet werden kann. Wir rechnen mit circa zwei Wochen bis die Schals produziert und geliefert sind und werden Euch so schnell wie möglich ein genaues Datum für die Abholung mitteilen. Dass dies kein optimaler Verkaufsvorgang ist, ist uns bewusst, leider ist dieser Vorgang im Hinblick auf die Dringlichkeit der Hilfe alternativlos.

Bereits am Freitag und Samstag habt Ihr von 10-20 Uhr die Möglichkeit einen Retterschal zum Preis von 19,54 € + freiwilliger Spende im WSV Fanshop in der Rathaus Galerie zu erwerben. Alle Erlöse des Verkaufs kommen der Crowdfunding Aktion des Wuppertaler Sportvereins (www.fairplaid.org/wuppertalersv) zugute.

Zudem haben wir uns noch eine weitere Rettungsaktion einfallen lassen. Wir möchten neben dem Verkaufsstand für die Retterschals gerne einen WSV Raritätenmarkt anbieten. Um diesen auf die Beine stellen zu können, braucht es Eure Hilfe: Jeder von Euch ist herzlich eingeladen alte WSV Artikel zu spenden, diese in den Fanshop zu bringen und Teil des Raritätenmarktes zu werden. Wer keinen Artikel mehr im Keller oder auf dem Speicher hat, noch nie einen hatte, aber gerne einen besitzen würde, der ist herzlich eingeladen am Freitag und Samstag von 10-20 Uhr im Fanshop vorbeizuschauen. Dort könnt ihr ganz in Ruhe stöbern, in alten Erinnerungen schwelgen und hoffentlich die ein oder andere Rarität einkaufen und zur Rettung des Vereins beitragen!

Teilt die Aktion jedem WSV-Fan mit und lasst uns gemeinsam den Karren aus dem Dreck ziehen!

ABER EINS, ABER EINS DAT BLEIBT BESTEHEN
DER WSV WIRD NIEMALS UNTERGEHEN!

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Stellungnahme

Hallo WSV- Fans, 

Manchmal überschlagen sich die Ereignisse und zwingen einen zu nicht zu erwartenden Konsequenzen.

Im Zuge des Heimspiels gegen Rot Weiss Oberhausen und den damit einhergehenden Protesten gegen den Sender „Sport 1“ wurde unsere Gruppe nach dem Spiel im Stadion von der Polizei durchsucht. Im Nachgang wurden in einem Gespräch mit dem Verein und anderen Vertretern der Fanszene die Ereignisse rund um das Oberhausen Spiel aufgearbeitet und auch Fehler durch unsere Gruppe zugegeben und kritisch reflektiert.

Daraufhin wurden gegen einige Personen aus der durchsuchten Gruppe Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wenig später landeten Briefe vom Wuppertaler SV in den Briefkästen einiger Personen, diese beinhalteten die Ankündigung eines Stadionverbotes, aber auch die Möglichkeit schriftlich oder persönlich zu den erhobenen Tatvorwürfen Stellung zu beziehen. In diesen Briefen, welche durch den Sicherheits- und Stadionverbotsbeauftragten David Sopp unterschrieben wurden, war eine Frist (22.11.2018) angeführt, bis zu welcher sich die betroffenen Personen an den Verein wenden sollten, um zu signalisieren, ob man zu einer persönlichen Stellungnahme bereit ist. Zwar wurde man im Vorfeld dieser Frist über zweierlei Wege aufgefordert möglichst zeitnah eine Bereitschaft für eine persönliche Stellungnahme zu signalisieren, da den betreffenden Personen mit dem 22.11.2018 aber eine Frist gesetzt wurde, sah man diese Aufforderung als überflüssig an. Diese Frist wurde ausnahmslos von allen betroffenen Personen eingehalten und David Sopp gegenüber eine entsprechende Bereitschaft für eine persönliche Stellungnahme signalisiert. Dieser führte sich leider höchst unprofessionell auf, und nahm persönliche Befindlichkeiten als Anlass diese Fristen für nicht verbindlich zu halten.

Verwundert waren alle betroffenen Personen und der Rest der Gruppe in zweierlei Hinsicht: Zunächst wurde es seitens des Vereins, in Person von David Sopp, für nötig gehalten nur einem Bruchteil der Personen eine Antwort zukommen zu lassen, auf der anderen Seite fanden bereits am 24.11.2018 einige der betroffenen Personen ein bundesweites Stadionverbot in ihren Briefkästen. Es wurde also weder die persönliche Stellungnahme abgewartet, noch scheint der Wuppertaler SV seine selbst gesetzten Fristen Beachtung schenken zu wollen.  Unsere Gruppe wollte jedoch zunächst den Dialog suchen und schickte noch am selben Tag eine Nachricht an Maria Nitzsche und Manuel Bölstler. In dieser brachten wir unsere Verwunderung zum Ausdruck, verwiesen auf die Frist zur persönlichen Stellungnahme und baten um ein kurzfristiges, aber klärendes Gespräch, um den Sachverhalt zeitnah aus der Welt zu schaffen. Im Antwortschreiben wurde der eingehaltenen Frist kaum Beachtung geschenkt und lediglich auf die Möglichkeit der schriftlichen Stellungnahme hingewiesen. Diese ist für die betroffenen Personen aber keine Option, da sie sich aufgrund eines laufenden Ermittlungsverfahren durch die Polizei nicht schriftlich zu gewissen Sachverhalten äußern möchten. Auf unseren Vorschlag den Sachverhalt in einem Gespräch zu klären wurde leider ebenfalls nicht eingegangen, stattdessen wurde unsere Gruppe als „beratungsresistent“ bezeichnet. Auf ein weiteres Antwortschreiben unsererseits mit der wiederholten Bitte um ein persönliches Gespräch wurde seitens des Vereins nicht mehr reagiert.

Um den beschriebenen Vorfall aber noch in den richtigen Kontext zu setzen muss noch erwähnt werden, dass es nach dem letzten Heimspiel gegen Kaan-Marienborn (03.11.2018) ein Treffen zwischen Vorstandsmitgliedern des Wuppertaler SV und Vertretern unserer Gruppe gab, da man durch dritte Personen erfahren hatte, dass Stadionverbote wegen des Oberhausen Spiels zu erwarten sein. In diesem Gespräch sicherte uns der Wuppertaler SV zu, dass man jeglichen Personen die von Stadionverboten betroffen sein könnten eine persönliche oder schriftliche Stellungnahme zusichern würde. Darüber hinaus erklärte der Verein außerdem keine Stadionverbote auszusprechen, solange nur Tatvorwürfe gegen die betreffenden Personen vorliegen würden. 

Letztlich müssen wir resümieren, dass der Verein sein Wort nicht gehalten hat und den betroffenen Personen sowohl eine schriftliche und/oder persönliche Stellungnahme verwehrt wurde, als auch Stadionverbote aufgrund von Tatvorwürfen (Stadionverbote auf Verdacht ohne rechtsgültige Verurteilungen) ausgesprochen wurden. Dass dies wohl auch das Ergebnis einer von der Wuppertaler Polizei aufgebauten Drucksituation ist, lässt sich nicht von der Hand weisen, trotzdem wollen wir nochmal betonen, dass Stadionverbote, welche lediglich aufgrund von Tatvorwürfen ausgesprochen wurden, klar gegen das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit in unserem Land verstoßen. 

Darüber hinaus wollen wir auch darauf hinweisen, dass sich die betroffenen Personen den Rechtsweg gegen den Wuppertaler SV vorbehalten, gesetzt dem Fall, dass die Tatvorwürfe sich als unzutreffend erweisen. In diesem Fall würde ein zivilrechtliches Verfahren gegen den Wuppertaler SV eingeleitet werden. Um finanziellen Schaden vom Verein abzuwenden sind wir natürlich nach wie vor an einer außergerichtlichen Lösung mit dem Verein interessiert. 

Als Konsequenz daraus wird es neben dem bundesweiten Protest in der ersten Halbzeit des Spiels am Sonntag gegen Rot Weiss Essen auch in der zweiten Halbzeit keinen organisierten Support von unserer Gruppe im Stadion am Zoo geben. Außerdem werden wir unsere Aktivitäten auf unbestimmte Zeit einstellen, da diese Stadionverbote auf Verdacht unter anderem auch unseren Vorsänger mit einschließen. Dieser Schritt ist für unsere Gruppe sicherlich kein leichter, aber ein alternativloser Schritt. Wir wollen an dieser Stelle noch einmal klarstellen, dass dieser Schritt sich nicht gegen die Mannschaft richtet, sondern lediglich gegen das Vorgehen des Vorstandes und Sicherheitsbeauftragten des Wuppertaler Sportvereins.

ULTRAS WUPPERTAL SEIT 2001!

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