Kein normales Spiel

Am 01.04.2015 tritt unser WSV zum Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung des MSV Duisburg an. An diesem Spieltag werden wieder einmal zwangsweise einige Mitglieder unserer Gruppe (u.a. Vorsänger und Trommler) und Personen aus unserem Umfeld das Stadion nicht betreten dürfen.

Zu Grunde liegen Hausverbote des Gastgebers. Diese begründet der MSV-Sicherheitsbeauftragte Michael Meier mit Straftaten aus dem Spiel beim VfB Homberg am 22.11.2014. Der MSV wirft in seinem immer wieder identisch verfassten Schreiben vor, dass es zum Einsatz von Pyrotechnik, zu Beleidigungen und Gefangenenbefreiungen kam. In diesem Brief wird aber nicht konkret dargestellt, was die einzelnen Personen genau verbrochen haben sollen.

Pikant ist die Tatsache, dass auch Personen ohne ein gültiges Stadionverbot dieses Schreiben erhalten haben und das zum jetzigen Zeitpunkt keine Person eine polizeiliche Vorladung als Beschuldigter erhalten hat. Wie der MSV Duisburg an diese Informationen gekommen ist, ist ebenso fragwürdig wie das Vorgehen.

Schon im letzten Jahr betraten alle Personen mit einem bundesweit gültigen Stadionverbot das Wedaustadion. Neben einer schönen Choreographie, einer starken Stimmung der WSV-Fans und einem Sieg des rot-blauen Teams gab es keine nennenswerten oder sicherheitsrelevanten Ereignisse.

Trotz aller Maßnahmen werden wir das Spiel als Gruppe besuchen und den Protest gegen dieses Vorgehen ins Stadion tragen. Jeder WSV-Fan ist herzlich dazu eingeladen, sich uns anzuschließen und den Protest zu unterstützen.

Ultras Wuppertal seit 2001

Advertisements